Ein mittelständisches Handwerksunternehmen verzeichnete einen signifikanten Rückgang der Auftragslage. Obwohl der Betrieb historisch erfolgreich ohne aktive Neukundenakquise operierte, fehlte der Geschäftsführung die Transparenz über die Auslöser dieser sinkenden Performance. Die gesamte Kapazität der Unternehmensleitung war durch die direkte Auftragsabwicklung und die Baustelleneinsätze absorbiert, wodurch strategische Entscheidungen zur nachhaltigen Geschäftsentwicklung und Marktsicherung vernachlässigt wurden.
Die Kooperation startete mit einer systematischen Ursachenanalyse der externen und internen Faktoren. Diese deckte auf, dass der Rückgang primär auf eine veränderte Marktdynamik und die systematische Neukundenakquise durch Wettbewerber zurückzuführen war, die kontinuierlich Marktanteile generierten. Basierend auf dieser Markttransparenz wurde eine fokussierte Strategie zur Marktbearbeitung entwickelt, welche die Positionierung schärfte und klare Prozesse für die Neukundenakquise definierte. Parallel zur Umsetzung der externen Maßnahmen wurden interne Standards für die Projektsteuerung und Leistungskontrolle implementiert.
Innerhalb weniger Monate führte die stringente Umsetzung zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Auftragsvolumens. Die Etablierung klarer Kriterien ermöglichte der Geschäftsführung den Wechsel von der intuitiven zur kennzahlenbasierten Unternehmenssteuerung. Der Betrieb richtet seine zukünftigen Entscheidungen nun nach definierten Performance-Indikatoren aus, wodurch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gesichert ist.